1. Kann sich der Lernende nach den Grundlagenbezogenen Modulen für einen
Fokus entscheiden?
Klärung; Grundsätzlich fahren wir eine generalistische Ausrichtung, also keinen
Schwerpunkt. Unsere Zuger-Version (liegt im Rahmen der BiVo)
lässt aber
zusätzlich eine gute Vertiefung in einem entsprechenden Fokus zu.
Der LB und der
Lernende sollen von Anfang an festlegen, welcher Fokus angestrebt wird.
2. Wie sieht es aus mit Ausbildung in UNIX Derivaten?
Es werden nicht "Ausbildungen" in bestimmten Betriebssystemen gemacht.
Lernende werden mit verschiedenen Betriebssystem konfrontiert, vertiefen dann in
der Praxis im Lehrbetrieb.
Antwort GIBZ:
* Grundsätzlich sind bei uns Produkte kein Thema. Dass dies so richtig ist, zeigt sich
genau mit dieser Frage - es gibt so viele Derivate und Versionen --> welches sollte
man nehmen? * Wir unterrichten das Thema Betriebssysteme. Hier werden
Eigenheiten der verschiedenen Systemen besprochen. Dabei werden die
Lernenden ein Windows- und ein UNIX-System installieren. Sie sollten damit die
wichtigsten Herausforderungen eines Systemadministrators erfahren und erleben.
Dazu gehört, dass man sich auch mit den Betriebssystem-Befehlen auskennt
(speziell beim UNIX). Mit anderen Worten: Stapel- bzw. Script- oder Kom-
mandodateien erstellen ist (auch im UNIX) ein Thema. --> Siehe Lehrplan. Das in
der Schule erlernte sollte den Lernenden dann befähigen, sich in der Praxis (z.B.
Lehrbetrieb) auch in "unbekannte" Betriebssysteme einzuarbeiten.
3. Welche Programmiersprachen werden grundsätzlich vermittelt?
Es werden nicht Programmiersprachen, also Werkzeuge, gelehrt. Im Rahmen von
Softwareentwicklung, Softwaremethodik usw. werden aber für die konkreten
Übungen bestimmte Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen
eingesetzt.
Antwort GIBZ:
* Auch hier kann die Diskussion endlos geführt werden - und es führt zu nichts.
Welche Programmiersprache soll man nehmen? Die heute am meisten gelobte -
die aber nur ganz vereinzelte einsetzen und von der in zwei Jahren niemand mehr
spricht!?
* Zur Zeit unterrichten wir in C. Anhand dieser Programmiersprache
lassen sich
alle grundlegenden algorithmischen Konzepte aufzeigen und sofort praktisch üben.
Zudem erhalten die Lernenden ein unmittelbares Feedback. Das hilft bei der Suche
von Denkfehlern. Im Vordergrund steht denn auch das Problemlösen, das Denken -
und nicht das "Hacken" von Programmcode!! Zudem stehen den Lernenden
einfache Tools ohne Schnick-Schnack für ihre eigenen PCs unentgeltlich
(und auch auf deutsch) zur Verfügung.
4. Wie sieht es mit der Freistellung von der Schule aus, wenn ein üK Modul
ausserkantonal besucht wird?
Hier müsste eine Gegenfrage gestellt werden, warum besteht ein Bedarf
ausserkantonal einen üK zu besuchen?
Es würde Sinn machen, wenn der LB sich
vorgängig melden würde. Um seine Anliegen bezüglich üK darzulegen.
Zu klären wäre auch, ob das üK-Modul LAP relevant ist oder
nicht.
Wenn ja, wie wäre die Zusammenarbeit mit den ausserkantonalen
Prüfungskommissionen zu regeln, Aufwand und Kosten usw!
Aus Sicht des Lernenden dürfen keine Nachteile
entstehen. Gemäss bisheriger Bedürfniserhebung und Auswertung der diversen
Umfragen, besteht kein Bedarf für den Besuch ausserkantonaler üK. |